Blogbeitrag

Darauf dürfen wir vertrauen

Bild Christus ist gekommen Sünder zu retten


die Predigt vom vergangenen Sonntag über 1. Timotheus 1,12–17 klingt noch in mir nach. Vor allem dieser eine Satz aus V15:

„Christus Jesus ist in die Welt gekommen, Sünder zu retten.“

Paulus schreibt das nicht als einer, der nur eine Wahrheit erklärt, sondern als einer, der selbst von dieser Gnade getroffen wurde. Er weiß, wovon er redet. Er kennt seine Vergangenheit. Er kennt seine Schuld. Und er weiß, wie groß das Erbarmen Christi ist.

Genau das macht auch uns Hoffnung. Kein Mensch ist zu weit weg für Jesus. Keine Schuld ist zu groß. Keine Vergangenheit ist so dunkel, dass Christus nicht retten könnte. Das Evangelium ist nicht nur eine Botschaft für andere. Es ist Gottes Rettungsbotschaft für Sünder — und damit für uns.

Und zugleich macht uns das demütig. Denn wir stehen vor Gott nicht wegen unserer Frömmigkeit, nicht wegen unserer Herkunft und nicht wegen unserer Leistung. Wir leben allein davon, dass Christus barmherzig ist.

Wer das wirklich begreift, der kann nicht einfach weitermachen wie bisher. Die Gnade Christi tröstet nicht nur — sie verändert. Sie ruft uns in die Nachfolge. Sie führt uns weg von uns selbst und hin zu Jesus. Sie macht uns bereit, ihm zu vertrauen, ihm zu gehorchen und für ihn zu leben.

So wünsche ich uns als Gemeinde, dass wir nicht nur über Gnade reden, sondern aus ihr leben. Dass wir neu über Christus staunen — und ihm von Herzen nachfolgen.

Seid herzlich gegrüßt!

Tarek

bubaspitzle
Hi, I’m Tarek

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