Frei unterwegs – mit einem klaren Ziel

Bild Frei unterwegs – mit einem klaren Ziel

Wohin führt Dein Weg?

Wenn die Urlaubszeit beginnt, werden Koffer gepackt, Reiserouten geplant und Unterkünfte gebucht. Die Vorfreude wächst. Endlich ein paar freie Tage. Zeit zum Durchatmen, für die Familie oder für Dinge, die im Alltag zu kurz kommen.

Wir dürfen uns darauf freuen. Wir dürfen Gottes schöne Schöpfung entdecken, gutes Essen genießen, Gemeinschaft erleben und neue Kraft sammeln. Als erlöste Jünger Jesu dürfen wir frei und dankbar durch diese Welt gehen.Erholung ist ein Geschenk, das wir aus Gottes Hand annehmen dürfen.

Doch während wir überlegen, wohin die nächste Reise geht, lohnt sich eine Frage, die weiter reicht: Wohin führt eigentlich der Weg meines Lebens?

Für unseren Urlaub haben wir oft ziemlich genaue Vorstellungen. Wir kennen das Ziel und überlegen, wie wir dorthin kommen. Im Leben gehen wir manchmal weniger bewusst vor. Ein Termin folgt dem nächsten. Wir arbeiten, kümmern uns um unsere Familie und versuchen, den Alltag zu bewältigen. Dabei kann die Frage nach unserem letzten Ziel leicht in den Hintergrund geraten.

Auf dem Plakat vor unserem Gemeindehaus stehen diese Worte Jesu:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“
Johannes 14,6

Jesus sagt diese Worte zu seinen Jüngern, als sein Leiden und sein Tod unmittelbar bevorstehen. Sie sind verunsichert. Wie soll es weitergehen? Woran können sie sich halten? Jesus richtet ihren Blick auf sich selbst. Ihre Hoffnung liegt in seiner Person. Er selbst ist der Weg zum Vater.

Dieser Anspruch ist eindeutig. Jesus bezeichnet sich als den einzigen Weg zu Gott. Das fordert uns heraus – besonders in einer Welt, in der wir gern alle Möglichkeiten offenhalten. Doch wenn Jesus die Wahrheit sagt, hängt an unserer Beziehung zu ihm mehr als eine religiöse Vorliebe. Es geht darum, ob wir bei Gott ankommen.

Zugleich liegt in seinen Worten ein großer Trost: Wir müssen uns den Weg zu Gott nicht selbst bahnen. Wir müssen uns seine Liebe nicht verdienen. Jesus ist gekommen, weil wir uns aus unserer Trennung von Gott nicht selbst befreien können. Am Kreuz trägt er unsere Schuld. Durch seine Auferstehung eröffnet er uns das Leben.

So beschreibt das Johannesevangelium Gottes Liebe:

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“
Johannes 3,16

Diese Einladung gilt auch Dir. Du darfst Jesus Deine Schuld bringen, ihm vertrauen und Dein Leben in seine Hände legen. Bei ihm findest Du Vergebung und eine Hoffnung, die über den Tod hinausreicht.

Und wenn Du bereits zu Jesus gehörst? Dann darf Dich diese Gewissheit auch durch Deine freien Tage begleiten. Dein Lebensziel steht fest, selbst wenn unterwegs manches anders kommt als geplant. Du gehörst zu Christus. Bei ihm bist Du geborgen.

Das macht frei, die Welt zu genießen, ohne von ihr die letzte Erfüllung zu erwarten. Auch der schönste Urlaub muss nicht alle Sehnsüchte stillen. Er darf einfach ein gutes Geschenk sein.

Vielleicht entsteht gerade in der Ruhe wieder Raum, auf Gottes Wort zu hören, mit ihm zu reden und seine Güte bewusst wahrzunehmen. Ein dankbares Gebet beim Blick auf die Berge. Ein Gespräch über den Glauben beim Spaziergang. Ein Bibelabschnitt am Morgen, für den Du Dir Zeit nimmst.

Ich wünsche Dir eine erholsame und dankbare Urlaubszeit. Genieße, was Gott Dir schenkt. Und halte Dich an Jesus – den Weg zum Vater und die Hoffnung Deines Lebens.

Tarek

Von Tarek

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